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Welche Unterlagen sollten Sie als Immobilien-Besitzende aufbewahren?

Autorenbild: Cheril Kaufmann
Cheril Kaufmann
24. Juni
2 Min. Lesezeit

Egal ob Einfamilienhaus oder Eigentumswohnung: Eine vollständige Dokumentation spart Zeit, schafft Transparenz und kann bei einem späteren Verkauf, einer Finanzierung oder einer Erbschaft entscheidend sein. Doch welche Unterlagen sollten tatsächlich aufbewahrt werden?



Für Eigentümer eines Einfamilienhauses

Als Eigentümer/in eines Hauses liegt die Verantwortung für Gebäude, Technik und Grundstück vollständig bei Ihnen. Entsprechend umfangreich sollte die Dokumentation sein.


Eigentum und Grundstück

  • Kaufvertrag

  • Grundbuchauszug

  • Katasterplan

  • Vermessungsunterlagen

  • Eigenmietwert

  • Dienstbarkeiten und Wegrechte

  • Abmachungen mit Nachbarn


Bauunterlagen

  • Baupläne

  • Baubewilligungen

  • Unterlagen zu An- und Umbauten

  • Statikunterlagen

  • Bauabnahmen

  • Kommunikation mit der Bauverwaltung


Gebäude und Technik

  • Heizungsunterlagen

  • Wartungsprotokolle

  • Kaminfegerberichte

  • Unterlagen zur Photovoltaikanlage

  • Bedienungsanleitungen

  • SiNa (Sicherheitsnachweis Elektroinstallationen)

  • Betriebskosten wie Strom, Heizung, Wasser, etc.


Renovationen und Investitionen

  • Rechnungen von Handwerkern

  • Garantiescheine

  • Offerten und Abnahmen

  • Nachweise über energetische Sanierungen


Versicherungen

  • Gebäudeversicherung

  • Schadenmeldungen und Korrespondenz


Laden Sie hier das PDF mit der Checkliste herunter und legen Sie diese zu Ihren Akten:




Für Eigentümer einer Eigentumswohnung


Zusätzlich zu den persönlichen Wohnungsunterlagen spielen hier die Dokumente der Stockwerkeigentümergemeinschaft eine zentrale Rolle.


Persönliche Unterlagen zur Wohnung

  • Kaufvertrag

  • Grundbuchauszug

  • Wohnungspläne

  • Vereinbarungen mit Nachbarn

  • SiNa (Sicherheitsnachweis Elektroinstallationen)

  • Mietunterlagen falls vermietet


Bauunterlagen

  • Ausführungspläne

  • Elektropläne

  • Handwerkerliste

  • Abnahmeprotokoll


Unterlagen der Stockwerkeigentümergemeinschaft

  • Stockwerkbegründung

  • Reglement

  • Nutzungs- und Verwaltungsordnung

  • Hausordnung


Finanzielle Unterlagen

  • Betriebskostenrechnungen

  • Budgets

  • Stand des Erneuerungsfonds

  • Eigenmietwert


Protokolle und Beschlüsse

  • Protokolle der Eigentümerversammlungen

  • Beschlüsse zu Sanierungen

  • Beschlüsse zu Investitionen

  • Informationen zu laufenden Projekten


Renovationen und Investitionen

  • Rechnungen von Handwerkern

  • Garantiescheine

  • Offerten und Abnahmen





Warum diese Unterlagen so wichtig sind


Viele Eigentümer beginnen erst bei einem Verkauf mit der Suche nach den benötigten Dokumenten. Oft fehlen dann wichtige Belege oder sie müssen mühsam bei Verwaltungen, Architekten oder Behörden beschafft werden. Sparen Sie sich diesen Aufwand und beginnen Sie bereits jetzt, eine umfassende Immobilienakte mit allen benötigten Unterlagen zusammenzustellen.

Eine vollständige Immobilienakte hilft Ihnen

  • den Wert der Immobilie zu dokumentieren.

  • Investitionen nachzuweisen.

  • Käufern Sicherheit zu vermitteln.

  • Verkaufsprozesse zu beschleunigen.

  • unnötige Verzögerungen zu vermeiden.



Unser Tipp

Nehmen Sie sich einmal pro Jahr eine Stunde Zeit und aktualisieren Sie Ihre Immobilienakte. Ergänzen Sie neue Rechnungen, Wartungsberichte und wichtige Dokumente.


Falls Unterlagen fehlen, lohnt es sich oft, diese frühzeitig zu beschaffen. Gerade bei einem späteren Verkauf kann eine vollständige Dokumentation viel Zeit sparen und den Verkaufsprozess erheblich vereinfachen.



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